Sonntagsausflug

Zum, zu absolvierenden, Pflichtprogramm gehört der Weg durch den EIERTUNNEL hinunter zum See. Diese Tunnelröhre wurde 1896 unter dem Gleisbett der Bahn errichtet und dank seiner Form bekam er dann auch seinen entsprechenden Namen. Der erleichterte Zugang von der gerade errichteten Wasserheilanstalt (deshalb ja BAD Kleinen) zum Seeufer war damals Sinn und Zweck des Baus. „Ein schweres, mühevolles Werk, aber ein unschätzbarer Vorteil“ – laut Aussage des damaligen Anstaltsleiters. Das Kaltwasser Heilbad überlebte die Inflation nicht und musste schon 1922 wegen Insolvenz schliessen. Das BAD blieb bis heute im Ortsnamen.

Unweit des Seeufers passiert man einige Weiden und Pferdekoppeln. Da drängen sich doch gleich Erinnerungen an meine lägst vergangene Jugend auf. Mit einem einzigen PS hatte ich damals ja auch recht viel Spass – vielleicht hätte ich dabei bleiben sollen..

Das Gehölz um Bad Kleinen darf man mit Fug und Recht als Wald bezeichnen. Forstwirtschaft gibt es hier genau so, wie auch Wildschweine und Rotwild diesen Wald bevölkern (und zu allen möglichen Tageszeiten auch die umgebenden Strassen überqueren..)

Last not least: in einem Blog Beitrag mit wunderschönen, selbst gemalten, Tierbildern erinnerte die Künstlerin an den Welttierschutztag am 4. Oktober 2020 – hat der Besuch bei den Pferden also irgendwie auch gepasst..

Veröffentlicht von ruhland99

Man kennt mich - oder man kann mich (kennenlernen)..

6 Kommentare zu „Sonntagsausflug

      1. Unsere, dem Weltkulturerbe zugeordneten, Altstädte entstanden auch ohne Soli.. 😃😃 Und Plattenbauten gab und gibt es ja auch seit 60 Jahren beim ehemaligen „Klassenfeind“. Also in meiner Ex Heimat.

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      2. Ich habe Stralsund und Umgebung 1990 gesehen und Kohlenrutschen ebenso live erlebt, wie „einstürzende Neubauten“. Es ist dort mittlerweile wirklich toll restauriert worden (auch am Darß oder auf Rügen), aber ich denke, ohne Soli wäre das heutige Stadtbild kaum „entstanden“.

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