rolling home..



Palanga

Heller 60 Meter breiter Sandstrand und eine 450 Meter lange Seebrücke sind unsere Erinnerungen an den „Pflichtbesuch“ Palangas. Es lohnt bestimmt, hier einmal länger Urlaub zu machen, in dem „Seebad mit Weltklasseformat“, wie es die Reiseführer beschreiben. Und dann auch das Schloss des Grafen Tyszkiewicz zu besuchen, mit dem dortigen Bernsteinmuseum. Wir hielten uns nur kurz auf, um dann unseren letzten Tag in Klaipeda zu geniessen.

Klaipeda

Klaipeda ist eine Stadt des Meeres, des Hafens und der Schiffe. Und trotzdem nicht hektisch. Es ist nicht die grösste Stadt Litauens, aber sie spielt eine bedeutende Rolle für die Wirtschaft des Landes.

Der Zugang zum Meer war schon immer attraktiv für andere Länder und so gab es in ihrer Geschichte zahlreiche Schlachten und Kriege. Angefangen von den stets „missionierenden“ Ordensbrüdern bis zu den Sowjets, jeder wollte ein Stück Kuchen abhaben. Natürlich ist mir bekannt, dass die Stadt früher über Jahrhunderte einen deutschen Namen trug. Aber als 1945 die Deutsche Wehrmacht sämtliche Bürger evakuierte und die Russen bei ihrer Einnahme nur noch zwischen 30 und 40 Menschen antrafen, war dies auch das Ende der „Deutschen Herrlichkeit..“

Anke van Tharaw öß de my geföllt..

Die Lebengeschichte der Anna Neander, geb. 1615 in Tharau, ist verbürgt. Simon Dach (1605 – 1659) verfasste über sie ein Gedicht mit insgesamt 17 Strophen. Heute werden meist „nur“ noch 10 davon gesungen. Das Ännchen von Tharau krönt den, dem Dichter gewidmeten, Brunnen vor dem Theater. Der Brunnen verschwand nach Kriegsende und zu Sowjetzeiten gab es hier ein Stalin Denkmal. Auf und in den Strassen um den Platz gibt es seriöse Bernstein Geschäfte und auch „fliegende Händler“ mit täuschend echt aussehenden Imitaten..

Am alten Hafenkanal, beobachteten wir das bunte Treiben ringsum. Es fand an diesem Tag ein Stadtmarathon statt und so ging es geschäftiger zu, als bei unserer Ankunft vor 6 Wochen. Einige Bilder stammen noch von unserem ersten Tag hier und so hatten wir Zeit und Ruhe um am Hafenkanal eine ausgiebige Rast einzulegen. Die letzte Nacht in Klaipeda verbrachten wir im gleichen Hotel und sogar im gleichen Zimmer, wie bei unserer Anreise. Um einige „Erfahrungen“ reicher.

Problemslos die Rückreise mit der Autofähre und beim passieren von Laboe war uns klar, unsere Besondere Reise war nun zu

ENDE

12 Kommentare

  1. Freut mich, wenn’s gefiel. Wer sich nicht so viel Zeit nehmen kann, dem empfehle ich nach Tallinn zu fliegen und mit einem Mietwagen die Hauptstädte anzusteuern. Da gibt’s dann schon reichlich was zu sehen. Man muss ja nicht jedes Haus und jeden Baum betrachten☺️

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