DRESDEN, auferstanden aus Ruinen

Zwischen 13. und 15. Februar 1945 genügten vier Angriffswellen der Royal Air Force und der United States Army Air Forces um fast die komplette Altstadt Dresdens in Schutt und Asche zu legen und rund 25.000 Menschen zu töten. La guerre, sagt der Franzose und drückt mit diesen zwei Worten mehr aus, als in unserem gesamten Vorstellungsvermögen liegt. Ausgenommen der Verbrechen gegen die jüdische Bevölkerung, die aber mit Krieg absolut nichts zu tun hatten.

„Im gespaltenen Schild rechts auf goldenem Grund einen nach rechts aufsteigenden rot bezüngten und rot bewehrten schwarzen Meißner Löwen, links auf goldenem Grund zwei schwarze Landsberger Pfähle.“ so die Blasonierung des Dresdner Stadtwappens.

Dresden liegt auf Platz vier der von Touristen meistbesuchten Städte in Deutschland. Etwa 10 Millionen Besucher jährlich, erfreuen sich der inzwischen wiederaufgebauten und sehenswerten Stadt, die reichlich Feuerstürme und Kriege (selbst den „kalten Krieg“) überdauert hat.

Es gibt für den Interessierten reichhaltiges Informationsmaterial über Historie und Neuzeit. Da ist es verständlich, daß ich als „Ex Wessi“, nicht auch noch meinen Senf dazugeben muß. Da mir der notwendige Background fehlt, würde es mich eh´überfordern.

Meine paar Aufnahmen versuchen dem Einen oder dem Anderen die Großartigkeit der, bekanntlich auch Elbflorenz genannten, Stadt etwas näher zu bringen.

Die Bootsfahrt auf der Elbe bietet sich nicht nur an, sie gehört einfach dazu. Um das Blaue Wunder in Natura zu sehen und einige „Schlösser an der Elbe“ von dieser Perspektive aus zu bewundern.

Mit einem Blick auf Elbufer und Stadt wäre ich eigentlich am Ende meiner Eindrücke von Dresden. Der Goldene Reiter, ein Standbild August des Starken (als römischen Cesaren mit Rüstung) auf einem courbettierenden (erhobenen) Lippizanerhengst soll aber der Übergang zu meinem nächsten Beitrag sein. Und in diesem spielt er eine ganz starke Rolle..

6 Kommentare

  1. Dresden, eine wunderschöne Stadt mit Charakter, in jeder Beziehung. Die Sachsen selbst werden wahrscheinlich heute gut geschlafen haben, haben ihnen doch die Thüringer Politiker gestern das – zu Unrecht- umgehängte Stigma des „rechten Landstrichs“ quasi von den Schultern gerissen.

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  2. Du hast die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgelichtet: Fürstenzug aus Kacheln Meißner Porzelan und den „Canaletto-Blick“.
    Eine schöne Erinnerung für mich: Meine Mutter hat den anglo-amerikanischen Bombenangriff miterlebt und überlebt. Meine Schwester hat dort studiert. Und ich habe viele Ferienwochen bei meiner Großmutter in Radebeul verbracht…

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      • Der Fürstenzug ist schon imponierend, auch August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen mit seiner Geschichte um Gräfin Cosel („Sachsens Glanz und Preußens Gloria“).
        Und bei genauer Betrachtung der Frauenkirche siehst du die Original-Steine (dunkel), die aus den Trümmern geborgen wurden.

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      • Über August gibt’s bei mir im nächsten Beitrag „Touri Wissen“, ohne Anspruch auf Wahrhaftigkeit..☺️ In der Kirche hatte ich nur 10 Minuten um mich umzusehen. Und das auch nur, weil mir eine Hochzeitsgesellschaft das kurz vor der Trauung ermöglicht hat. Schwer nett gewesen von denen.☺️

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