Schwerin, das Alte

Es waren die Slawen, die nach der Völkerwanderung, so im 9. Jhd., dieses Land besiedelten. Ein Land an einem große See, mit strategisches Vorteilen. Wichtig in den damals unruhigen Zeiten. Da errichteten sie auf einer vorgelagerten Insel auf tausenden Holzpfählen eine Burg und verbanden diese mittels einem hölzernen Steg mit dem Festland. Zverin nannten sie dann den Ort, d.h. bedeutete Wildtierort. Ein Hinweis auf eine damalige gute Versorgung mit Lebensmitteln..

Ungefähr 250 Jahre später besetzte dann der sächsische Herzog Heinrich der Löwe diese Burg. Vorher hatte sie aber schon, auf seinem Rückzug, der Obotritenfürst Niklot nach dem Motto der verbrannten Erde, dem Erdboden gleichgemacht. Heinrich ließ sie wieder aufbauen und errichtete auf der vorgelagerten Siedlung dann auch gleich eine Stadt. Und den Sitz des Bistum Mecklenburg verlegte er umgehend auch dahin. Da wird dann auch wohl der Name Schwerin entstanden sein.

Da ich selbst nur „Zugezogener“ bin, in dieser Umgebung von Land und See, kann ich meine Kenntnisse auch nur, der auch im Internet zu findenden, Stadtchronik und weiteren zahlreichen Veröffentlichungen entnehmen. Anders, als in meiner Heimatstadt, wo ja von Generation zu Generation einiges weitergegeben wurde. Das sogenannte „Insiderwissen..“

Es liegt mir nicht, Veröffentlichtes abzuschreiben. Der wirklich Interessierte wird im Netz fündig und kann eine Stadtgeschichte in 12 Teilen nachlesen – ein Krimi ist gar nichts dagegen..

Appetit auf mehr, mögen sie machen, die Bilder aus der stadtgeschichtlichen Ausstellung in den Schweriner Höfen am Marienplatz. Ein kleiner Happen zur Stadtgeschichte ist dort ausgestellt und alleine die zahlreichen Dioramen laden zu intensiverer Betrachtung ein.

Mein letzter Beitrag hatte ja bereits solch ein Abbild in der headline.

Verständlicherweise würden die Museumsspezialisten ihre Exponaten gerne in einem „richtigen“ Stadtmuseum austellen. Aber in einer Stadt die eigentlich recht pleite ist, da steht, bei geschätzten 10 Milionen für so einen Bau, eine Eröffnung noch in weiter Ferne. Schade.

2 Kommentare

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