ein Museum – mit Leben gefüllt

Alle Achtung, die Macher lassen sich schon etwas einfallen. Es in gibt da in meiner neuen Umgebung das Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg.

Ich berichtete schon einmal von einer dortigen Veranstaltung. Und jetzt war es wieder einmal soweit. In den Räumlichkeiten, in denen die Entwicklung der ländlichen Region, in dieser für mich neuen Gegend, gezeigt wird, da war heute zu einem Vor-Adventsmarkt geladen. Eigentlich mag ich ja das stetige Vorverlegen von kommenden Advents- und Weihnachts Terminen nicht besonders. Hier konnte ich darüber hinwegsehen. Bei der Begrüßung wurde darauf hingewiesen, dass die Leute im Dorf Mecklenburg schon immer und in allem, etwas schneller waren und da konnte ich mich dem nicht verschließen. Und last not least, mit einem Mitglied des dort gastierenden Chors aus Bad Kleinen, sind wir inzwischen, eigentlich gleich seit unserer Ansiedlung in Bad Kleinen, bekannt..

Schon bei Ankunft auf dem Gelände des Museums spürt man den Geist, der hinter so einem Unternehmen steht. Das Sammeln und Bewahren der Technik von damals und auch das Vermitteln von längst vergessenen Kenntnissen ist hier angesagt.

Ich darf bemerken, dass ich in meiner hessischen Heimat, eine geraume Zeit selbst Ansprechpartner in dem privaten Automobilmuseum meines Arbeitgebers war. Ich hatte neben meinen beruflichen Hauptaufgaben, hier die Möglichkeiten auch mein Hobby zu pflegen. Aber das war weit entfernt von dem lebendigen Museum in Dorf Mecklenburg. Bei uns ging es letztendlich ja doch um steuerbegünstigte Kapitalanlage und Werbung. Vielleicht ein Grund, weshalb all die Exponate dann wieder in alle Winde zerstoben..

In diesem Museum gibt es weder Über-Restaurierung, noch übertriebene Absperrungen. Das ist ein Museum zum Anfassen. Von Leuten für Leute gemacht. Und da trifft man auch noch ein paar Zeitzeugen. Ich Stadtmensch ließ mich gerne einmal über die Funktionen diverser Gerätschaften aufklären. Und ähnlich, wie ich es in meinen eigenen Autos mit Dynastartanlagen, Revolverschaltungen und Winkern noch selbst erfahren habe und unseren Besuchern weitergeben konnte, so erklärte mir hier jemand die Funktion eines Acker Bewässerungssystems. Der Mann wusste wovon er sprach, der hatte nämlich selbst einmal so ein Teil bedient..

Ganz toll fand ich die Idee, dort placierte Ausstellungsstücke in das Markttreiben mit einzubeziehen. Da gab es keine Abtrennung, das Ganze war fließend.

Passend zum Motto gab es jetzt auch den ersten Glühwein der Saison (natürlich mit Schuss) und der Beifall für den musikalischen Rahmen kam aus vollem Herzen.

Dieses Museum ist für Leute wie mich, die solch alten Edelschrott einfach gerne haben, eine echte Bereicherung. Wiederbesuch garantiert.

Nicht vergessen habe ich, nach der Lösung meines Rätsels zu fragen. Eine Antwort steht noch aus, man versprach mir, sich umzuhören.

3 Kommentare

    • Ich schicke den Museumsleuten ein paar Bilder und die hören sich um. Und Anfang Dez. treffe ich bei der Jahreshauptversammlung meines Angelvereins ein paar Leute (so wie mich😀) die vielleicht so ein Gerät noch kennen..

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