WISMAR, Hafen – frühmorgens

Im Wandel der Zeit

Im Alten Hafen spürt man noch etwas vom Glanz einer vergangen Zeit Wismars, als eine der mächtigsten Hansestädte. Heute sind stadtauswärts die Fischer und auf der anderen Seite die Weiße Flotte mit ihren Ausflugsbooten zu finden. Es gibt aber auch Platz für sog. „Gastlieger“, also Leute die mit eigenen Booten die Stadt besuchen. Ich hätte ja mit meiner kleinen Neringa auch gerne einmal dort angelegt – aber nein, der Zugang vom Schweriner See, von Hohen Viecheln durch den „Wallensteingraben“, einem schmalen Kanal, der einst wohl auch zur Wasserversorgung Wismars diente, ist allerhöchstens mit einem Kajak zu meistern..

Im Yachthafen ist es immer wieder ein Vergnügen, die Traumboote zu bewundern und dem munteren Treiben zuzusehen. Da ist immer irgendetwas los. Auf einen Foto sieht man, wie der hohe Mast einer Segelyacht von einem Kran abgenommen wird. Warum der herunter musste, kann ich nicht sagen, er sieht doch noch recht gerade aus..

Mit den abgebildeten ca. 30 bis 40 cm breiten Gurten werden die Yachten bei Bedarf (Wartung oder Winterlager), komplett aus dem Hafenbecken gekrant. Mein Bötchen hängt im Schuppen ja auch über der Wasserfläche, da langen aber Gurte mit 10 cm Breite.. Im Hintergrund ein ehemaliges Kreuzfahrtschiff , derzeit Unterkunft für Werftarbeiter, die nebenan momentan mit dem Bau eines riesigen Kreuzfahrtschiffs beschäftigt sind.

Arbeit gibt es hier Immer und Überall – und die Hafenpolizei schaut nach dem Rechten, bei schönem Wetter, ein richtig toller Job..

Neuer Markt – Wohnen am Wasser

Vieles hat sich geändert, die alten Speicher dienen nicht mehr ihrem ursprünglichen Zweck.

Wohnen am Wasser ist überall, sogar in Frankfurt am Main, absolut IN – dazu werden entweder neue Projekte hochgezogen, oder wie hier, alte Speicher entkernt, umgebaut und auf das Modernste ausgestattet. Preis auf Anfrage, das kannte ich bisher nur vom Juwelier und von einigen Automobilen – ab Rolls Royce aufwärts..

Immerhin, vertragen tut sich hier alles. Alt und Neu, Wohnen und Arbeiten. Alte Speicher und das derzeitige 150 Millionen Projekt, in Schiffsform, architektonisch reizvoll und vom Unesco Beirat (wegen Welterbe und so) genehmigt. 2020 soll das Werk vollendet sein. Der Markt gibt´s her. Die ersten Wohnungen sind schon verkauft.

Und der Hafenbetrieb geht eh´weiter.

Den Walfisch habe ich dann auch noch gefunden -ist aber nicht der Blogger aus der Walfischbucht mit den tollen Bildern und Erklärungen – diese Bucht liegt wohl bei der Walfisch Insel, zwischen Wendorf und der Insel Poel..

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