NEUE HEIMAT – Heimatkunde

ideologiefrei und unvoreingenommen

Um nicht schon wieder in irgendeines, der derzeit von „guten Menschen“(der Kenner weiß um die Bedeutung..) überall ausgelegten, Fettnäpfchen zu treten: Hier, zum nachlesen im Duden, die Definition des Wortes Heimatkunde: Geschichte, Geographie und Biologie einer engeren Heimat.

Früher Schulfach (altersbedingt natürlich auch meines), Jahre später in Volksschulen (später umbenannt in Grundschulen) wohl durch Sachkunde abgelöst, auf meinem, eine zeit lang besuchten, Gymnasium ersetzt durch Geographie, Biologie und natürlich auch Geschichte. Bin da nicht mehr so ganz auf dem laufenden..

Heute ist ausgerechnet in Deutschland das Wort „Heimatkunde“ leider mit derart, an den Haaren herbeigezogenen, und mir unverständlichen Interpretationen belegt, dass man kaum wagt das Wort zu benutzen. Mir egal!

kennen lernen

Natürlich wäre es ein Leichtes für mich, auf der Terrasse zu sitzen und bei einem Glas Wein (rot oder weiß, je nach Tageszeit) dem Rasen beim wachsen zuzusehen und auf mein Ende zu warten.

Doch aus solcher Motivation habe ich ja nicht „Fahnenflucht“ begangen und bin vom, mir vertrauten, schönen Hessen in ein anderes Bundesland umgezogen. Dazu noch in ein „Neues“. Die, in einem Urlaub (oh je, ich gestehe: mit SUV..)“erfahrene“ , Landschaft und die Möglichkeit am Wasser zu leben, reizten zu einem neuen, und wohl auch letzten, Abenteuer.

Weil alles neu und daher nicht vertraut, beginne ich, gleich meiner ersten Schulstunde im Fach „Heimatkunde“, mit der Erkunden der, jetzt meiner, neuen Umgebung.

Meine Familie, Freunde und Bekannte aus der „alten Heimat“ – aber auch jeder, der Interesse hat, ist eingeladen meinen Exkursionen zu folgen. Meine Beschreibungen sind allerdings nur oberflächlich und geben meist nur meine eigenen Eindrücke wieder. Wer mehr erfahren möchte ist mit nachschlagen im Netz (mache ich ja auch) mit Sicherheit deutlich besser bedient.

Dorf Mecklenburg

Auch wenn von der Michelin/Mikelinburg – das bedeutete große Burg und ist nicht etwa Schleichwerbung für einen französischen Reifenhersteller – bis auf den Burgwall (das ist auch nur ein Waldweg auf aufgeschüttetem Hügel) nichts, aber auch gar nichts mehr zu sehen ist: Im 10. und 11. Jhd. war hier der Hauptsitz der Nakoniden. Da ich im „Westen“ aufwuchs bekam ich so etwas in der Schule ja gar nicht erst erzählt..

Empfehlenswert daher, die Infos in Wikipedia unter dem Stichwort Mecklenburg Burg.

Das kleine Dorf Mecklenburg ist Namensgeber für ein über 23.000 Quadrat km großes Bundesland (!) und nur ein paar km von Bad Kleinen, meinem Wohnsitz, entfernt. Mehr noch, es ist sogar dessen Verwaltungssitz und somit auch mein zuständiges Bürgeramt.

Dorfkirche Dorf Mecklenburg

In der, im 14. Jhd. errichteten und im 17. Jhd. umgestalteten, kleinen aber feinen, Dorfkirche gibt es viel mehr sehen, als ich mir vorstellen konnte. Diese, wie auch die gotische Kirche in Hohen Viecheln, werde ich etwas umfassender, in einen Beitrag über Backstein Gotik aufnehmen.

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