Da war ´mal was..

schade für das schöne Feuerzeug..

Die Geschichte des Tabakkonsums – meine

Unter „Die Geschichte des Tabakkonsums“ ist bei Wikipedia dermaßen viel sachliches, heiteres und nachdenkliches nachzulesen, dass es müssig wäre, dazu auch noch meinen eigenen Senf zu geben. Ich kann dem vorurteilsfreien, nicht ideologisch oder sonstwie verbrämten Interessenten diese Lektüre nur empfehlen. Wahrlich ein Genuss, waren doch einige Fakten absolut neu für mich, u.a. die Tatsache, dass im Oktober 1492 Columbus nicht nur die Neue Welt, sondern auch den Tabak „entdeckte“..

Schlechte Menschen würden jetzt sagen: was kommt schon gutes aus Amerika..

entdeckt und genossen

Im zarten Alter, Nachkriegszeit bedingt ohne wirkliches Spielzeug, war das Sammeln von Zigarettenschachteln das, was man heute ein Hobby nennt. Und findige Köpfe erfanden dann auch gleich ein quartettähnliches Kartenspiel. Als Hinweis nur noch, dass es schon die richtigen Zigarettenschachteln sein mussten – nicht die 4 er Packungen, die damals 30 Pfennige kosteten (man konnte in dieser Zeit sogar noch einzelne Zigaretten zu kaufen, die Zigarettenwährung war ja gerade vorbei..). So waren mir recht schnell die begehrtesten Zigarettenmarken geläufig.. Von A – Z

Und konsumiert habe ich dann a l l e . Nicht in meiner Kindheit, auch nicht in der Jugend (das erlaubte der Sport nicht) – aber im Alter, so zwischen 20 und 50, mit einer 2-jährigen Pause (da machte ich noch einmal Sport).

Die Marken meiner neuen Wahlheimat kenne ich nur von den Bildern, die gab´s im Westen nicht zu kaufen..

auch das noch

Girls, Girls, Girls waren doch in dem Song von 1975 eigentlich die drei Dinge, die der Mann braucht. Weil die aber nicht immer so verfügbar waren tröstete dann Stanwell..

Zum Zelebrieren des Pfeifenrauchens gehörte das Pfeifenbesteck zum Nachstopfen und Reinigen (da gab es auch noch so Reiniger in der Art von Flaschenreinigern, nur winziger). Vor allem aber ein edler, Wohlgeruch verbreitender Tabak. Sorgsamkeit war beim „Einrauchen“ der Pfeife geboten. Ein echter Kult, man nahm da vor der ersten kleinen Tabakfüllung des Pfeifenkopfs etwas Honig auf den Finger und schmierte die Innenseite damit ein. Und dann, in kleinen Schritten wurde die Tabakfüllung bis zur endgültigen Füllmenge vergrößert. Ziel war es einen kalten Rauch zu erzeugen, der im Mund schmeckte, aber nicht inhaliert wurde. Gelang nicht immer, je nach Geschick „suppte“ das Zeug auch ´mal ganz schön und schmeckte bitter.

,Mit Zigarren, deren Aroma ich eigentlich auch mochte, es übertrug sich da so eine Art Gemütlichkeit, die von diesen Rauchern ausging, hatte ich (vielleicht auch aus Kostengründen) kaum Erfahrung gesammelt. Cohibas waren später der Luxus des Freundes eines lupenreinen Demokraten, der uns als Bundeskanzler Hartz 4 und sich selbst einen goldenen Abgang bescherte. Aber Politik und Wahrheit wohnen ja selten unter einem Dach, erkannte schon Stefan Zweig..

einfach aufgehört

Ich konsumierte Zigaretten (zeitweise täglich bis zu 60), als man sich diese Freiheit noch nehmen durfte. Da gab es noch keinen Nichtraucher Terror. Ein Kneipenbesuch ohne Zigarettenrauchen war fast undenkbar. Die Schachtel kostete so rd. 2,50 (DM !) und war nicht mit Horror Fotos verziert.

Gute Ratschläge im Hinblick auf gesundheitliche Risiken gab es wohl, auch in meinem engsten Bekanntenkreis (ja, da gab es auch Nichtraucher..), doch was macht man mit Ratschlägen – meist befolgt man sie nicht..

Noch in der Lage, ohne zwischendurch zum Glimmstängel zu greifen, bis zu 150 km Rennrad zu fahren (bei Radtouristikfahrten unterschiedlicher Länge) oder 3 Stunden Tennis zu spielen, hatte ich eigentlich keinen konkreten Grund das Rauchen zu beenden.

Ich tat es dennoch: Einfach so, frei und ungezwungen – vor jetzt genau 25 Jahren !

Hinweis: Sorry, die Qualität der meisten Aufnahme ist deshalb nicht so besonders, weil ich meine bereits gescannten Fotos vom Bildschirm abfotografierte – ich hätte sonst jedes einzelne in JPEG wandeln müssen..

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